Dienstag, 3. Dezember 2013

4. KNUSPERSCHOKIS

KNUSPERSCHOKIS
 
 














Zutaten:
- Cornflakes, nach Bedarf
- Kuvertüre, nach Bedarf
- je eine Prise Salz & Vanille
- ev. 1 EL Pflanzenfett
- Optional: Aroma,
Streusel, Liebesperlen

Zubereitung:
- Die kleingehackte Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen (nicht zu hoch erzitzen!) und etwas abkühlen lassen.
- Die dickflüssige Kuvertüre nochmals leicht anwärmen. Sollte sie zu noch sehr dickflüssig sein, kann man einen Esslöffel Pflanzenfett, zB Ceres mit schmelzen um die Konsistenz zu verdünnen.
- In einer großen Schüssel die Kuvertüre mit Salz, Vanille und ev. Aroma verrühren und so viele Cornflakes unterrühren, bis die Masse fest wirkt und die passende Konsistenz aufweist.
- Die Kusperschokis noch warm mit einem Löffel in Konfektkapseln setzen.
 
Tipp: Ein optisches Highlight sind bunte Streusel, die man auf die noch feuchte Schokolade streut.Geschmackliche Abwechslung bringen zB Erdnuss-Cornflakes, Rumaroma oder eine kleine Prise Chili.

Montag, 2. Dezember 2013

3. Haselnuss-Ausstecherli

Ich liiiiieeebe Deko! ... und es gibt wirklich nichts besseres, als ausgestochene und gebackene Kekse mit Rollfondant zu verzieren! Da wird jede/r Bäcker/in zum Kreativgenie! Viel Spaß! :)

HASELNUSS AUSSTECHERLIS
















Zutaten:
- 140 g Backzucker
- 140 g Mehl, glatt
- 140g Butterwürfel, kalt
- 140 g geriebene Haselnüsse
- 1 großes Bio-Ei
- 1 Prise Salz
- Deko: Marmelade, Rollfondant nach Wahl

Zubereitung:
- Alle Zutaten rasch zu einer kompakten Mürbteigkugel kneten und mindestens eine Stunde kühl rasten lassen.
- Den Ofen auf 180°C Grad vorheizen und den Teig portionsweise aus- rollen, Formen ausstechen und ca. 8 bis 10 Minuten hellbraun backen.
- Die Kekse auskühlen lassen – in der Zwischenzeit den Rollfondant dünn ausrollen und mit den zuvor verwendeten, gewaschenen, Keks- ausstechern Formen ausstechen.
- Die Kekse mit Marmelade bestreichen und die Fondantdeko auflegen.
Tipp: Bei der Dekoration mit Rollfondant sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Ein großer,weihnachtlich dekorierter Keks in einem Cellophan-Sackerl gibt auch ein nettes Geschenk ab!


Sonntag, 1. Dezember 2013

2. Florentiner

Klassisch und supersüß sind die Florentiner! Ich mag sie, weil sie einerseits Abwechslung auf den Keksteller bringen und andererseits toll nach Honig und Karamell schnecken!

FLORENTINER












Zutaten:
- 80 ml Schlagobers
- 150 g Kristallzucker
- 100 g Butter
- 40 g Honig
- 160 g gehobelte Mandeln
- 50 g feingehackte Beleg kirschen oder Arancini
- je 1 Prise Salz und Vanille

Zubereitung:
- Den Ofen auf 180°C vorheizen.
- Obers, Kristallzucker, Butter und Honig sowie Salz und Vanille in einem Topf aufkochen.
- Gut umrühren und ca. 5 bis 8 Minuten einkochen lassen.
- Mandelhobel sowie gehackte, kandierte Früchte beimengen und kurz mitkochen.- Die Masse auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech dünn aufstreichen und hellbraun backen.
- Noch warm Scheiben ausstechen oder in Vierecke schneiden.

Tipp:
Auch wenn die Karamell-Nussmasse verführerisch duftet – bitte nicht kosten, sie istbrennend heiß! Besonders gut werden die Florentiner, wenn man sie erkaltet mit Kuvertüre verziert.

1. LEBKUCHEN

Es geht los ihr Süßen! Heute startet der Steff bäckt! Keks-Adventkalender! Jippieee!
Ich hab mir die letzten Wochen hindurch ganz viel Mühe gegeben um für euch eine tolle Advent-Verkürzung auf die Beine zu stellen! Viel Spaß!

LEBKUCHEN

Zutaten:
- 4 große Bio-Eier
- 500 g Backzucker
- 5 EL Honig
- 4 EL Lebkuchengewürz
- 600 g Dinkelmehl
- 250 g ger. Haselnüsse
- 1 EL Natron
- je 1 Prise Salz &Vanille

Zubereitung:
- Eier, Honig, Zucker, Vanille und Salz schaumig rühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
- Mehl und Natron zur Eier-Zucker-Masse sieben und gemeinsam mit den restlichen Zutaten verkneten.
- Den Ofen auf 200°C vorheizen.
- Den Lebkuchenteig dick ausrollen (8 bis 10mm), Formen ausstechen und 8 Minuten backen.
- Vor dem Verzehr mit einigen Apfelspalten in einer Dose lagern, dann wird der Lebkuchen zart und mürbe.

Tipp:
Lebkuchen gibt einen tollen essbaren (und duftenden) Christbaumbehang ab!Einfach mit einer Nadel durch die fertigen Lebkucben ein schönes Band zum Aufhängen ziehen!

Mittwoch, 13. November 2013

S.M.B.C. - Schweizer Meringue Buttercreme

Schweizer Meringue Buttercreme aka PURE GOODNESS

Um 12 Cupcakes zu toppen braucht ihr:
3 große frische Bio-Eiweiße (peinlich genau vom Dotter getrennt!)
170 Gramm Feinkristallzucker
110 Gramm Staubzucker, unbedingt gesiebt
300 Gramm zimmerwarme Butter
Vanille: - zucker oder -extrakt
1 Prise Salz



... und so kommt alles zusammen:
 (Dieses Rezept ist schon für fortgeschrittene und wagemutige Back-Guerillas geeignet, daher haltet euch bitte ganz, ganz, ganz genau an das Rezept!) Los gehts:

1.) Einen Topf halb voll mit Wasser zum Kochen bringen. Eine Glas- oder Plastikschüssel (sauber und fettfrei!) auf den kochenden Wassertopf stellen. Der Boden der Schüssel darf das kochende Wasser nicht berühren! Jetzt gebt ihr die Eiweiße, den Feinkristallzucker, eine Prise Salz und die Vanille dazu.
2.) Jetzt wirds schwieriger: Die Eiweißmasse IMMER rühren und mit einem Finger vorsichtig die Temperatur checken. Die Masse soll ein bisschen wärmer als eure Körpertemperatur sein - und es sollen sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Wenn der Topf zu lange am Herd steht oder das kochende Wasser berührt, bekommt ihr Eierspeis'! Also "Obacht!" :)
3.) Diese (jaja, zugegebener Weise schlatziger) Masse kommt jetzt in euren absolut peinlich sauberen und Fettfreien Mixer. Ein elektrischer Handmixer tut es natürlich - einfacher wäre ein Standmixer. Diese Meringue (ja, so heißt das) wird jetzt auf höchster Stufe ca. 10 Minuten aufgeschlagen. Die Konsistenz soll fest und glänzend sein. Auf keinen Fall flüssig! Ist das der Fall -> weitermixen!
4.) Während die Meringue mixt, den Staubzucker sieben. Ist die Meringue fertig, den Staubzucker dazugeben und vorsichtig untermixen - nicht zu schnell, sonst gibts eine "Flower-Shower", also eine Mehl- oder Zuckerdusche :-) Den Staubzucker weitere 3 - 5 Minuten mitmixen.
5.) Jetzt kommt die Butter zum Einsatz. Sie soll zimmerwarm und weich aber nicht heiß und flüssig sein. Aber auch nicht kalt und bröckelig. Zimmerwarm eben. Die schneidet ihr in 4 (oder mehr) Teile und gebt diese, während die Meringue mixt, dazu. Keine Angst, das gehört so!
6.) Sobald die gesamte Butter eingearbeitet ist, die Schweizer Meringue Buttercreme nochmals 3 - 5 Minuten aufmixen. So verliert sie ihre gelbliche, buttrige Farbe und wird schön weiß und cremig.
7.) Et voilà - fertig ist die Creme zur Verwerndung. Wer mag kann: Lebensmittelfarbe, eingekochtes Fruchtpüree oder geschmolzene und abgekühlte Kuvertüre einrühren. Auch Espressopulver und diverse Aromen tun der Creme keinen Abbruch.
8:) TIPPS & Infos zur SMBC:
- Genau nach Rezept arbeiten - vor allem sauber!
- Alle Zutaten früh genug auf Zimmertemperatur bringen
- Um eine Torte zu Füllen, dünn einzustreichen (Crumbcoat), danach schön einzustreichen und ein Dekor zu Dressieren müsst ihr die Masse verdoppeln
- Mastertipp für Torten: Habt ihr eure Torte fertig mit der Buttercreme eingestrichen, wärmt ihr eure Palette/euer glattes Messer mit einem Feuerzeug an und streicht die Creme auf der Torte glatt. So versiegelt ihr die Oberfläche und eure Optik wird konditorfein! (Und alle Gäste werden vor Neid staunen, haha).

Die Story zum Master-Basic - der Sschweizer Meringue Buttercreme aka SMBC:
Als ich begann Cupcakes zu backen, hab ich einfach Kuchenrezepte in Papiermanschetten gefüllt. Mit dem Topping war es nicht anders: ich hab experimentiert und oft ging es in die Hose.
Tausende Topping- und Buttercremerezepte später bin ich nicht weise aber erfahrener! ;-)
Die SMBC hat mich schon immer angelacht und nach cirka 3 Versuchen hab ich die Mengenangaben mehrerer Rezepte kombiniert und diese Version quasi aus der Taufe gehoben.
Sie wird toll, cemig aber fest und schmeckt fein nach Meringue.
Aber vorsicht: Wer eine leichte Topfencreme mag, wird mit dieser hochkalorischen Bombe wohl eher wenig glücklich werden - ist sie doch der Eintritt ins Schlaraffenland....

Ihr Lieben! Danke für eure Treue, Danke fürs Lesen, Mitbacken- und fiebern, Schmausen, Kosten, Schüssel-auslecken und ins Häferl gucken! :-)

Bis bald,
Eure Steff (die bäckt!)


Dienstag, 29. Oktober 2013

Caramel dipped apples - Amerika pur!

Woran denk ich bei Halloween zu erst? Richtig! Karamell-Äpfel! Die sind A) lecker und B) supereinfach zu machen! Enjoy!

Ihr braucht für Karamelläpfel:
kleine Äpfel
Toffee (Zuckerl zum Kauen)
einen Schluck Wasser
Sprinkles, gemahlene Nüsse, ... etc.
Lollipop-Sticks oder dickere Schaschlikspieße aus Holz



Das tut ihr:
1.) Spießchen in die gewaschenen Äpfel stecken.
2.) In einem großen Topf ein bis zwei Esslöffel Wasser mit den ausgewickelten (! :-) Toffees über niedriger Temperatur schmelzen. ACHTUNG: Bitte nicht kosten. Riecht zwar verführerisch - brennt aber wie Sau weil es so heißt ist! Ist die Masse sehr dünnflüssig haut ihr noch ein paar Toffees rein!
3.) Äpfel vorsichtig in das Karamell tauchen und drehen. Jetzt noch die überschüssige Masse abtropfen lassen.
4.) Bevor die Masse fest wird, die Äpfel wenn gewünscht in Streusel, Nüsse, ... etc. tunken und zum Trocknen auf ein Backpapier setzen.

.... uuuuund schon fertig! Viel Spaß beim original amerikanischen Genuss!

Süße Karamelläpfelgrüße schickt euch die Steff (die, die immer bäckt!)

Montag, 28. Oktober 2013

Hexen- & Monsterfinger! Das Halloweenspektakel geht weiter...

Wie versprochen geht der Back-Grusel weiter! Heute mit Monster- und Hexenfingern!

Zutaten für 25 - 30 schaurige Finger:
ca. 30 ganze, gehäutete Mandeln
2 ganze, große und frische Bio-Eier
120 Gramm Butter
200 Gramm Mehl, glatt oder universal
60 Gramm Staubzucker
40 Gramm Feinkristallzucker
1 Prise Salz
Vanillezucker (und wer möchte auch Aroma) nach Geschmack
Lebensmittelfarbe (ich nehm wie immer Gel von Wilton) in rot und eventuell grün/braun



Finger-Back-Anleitung:

1.) Alle Zutaten bis auf die ein Mandeln und ein Eiweiß (in den Teig kommen also nur ein ganzes Ei und ein Dotter) zu einem Mürbteig verkneten. Wer Hexen- und Monsterfinger machen möchte halbiert den Teig und färbt eine Hälfte grün oder braun ein während die andere Hälfte "natur" bleibt. Danach kommt der Teig für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Tipp: Etwas spezieller werden die Kekse, wenn ihr einige Tropfen Aroma unterknetet (Bittermandel, Orange, Zitrone, ...).
2.) Den Ofen auf 175°Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
3.) Die Finger werden geformt! Arbeitet erst nur mit der ersten Hälfte des Teiges und wenn diese aufgebraucht ist, holt ihr die nächste aus dem Kühlschrank. Zu erst wird die Teighälfte in 12 - 15 gleich große Teiglinge geteilt - je nachdem, wie groß eure Finger werden sollen. Dann rollt ihr die Teigklumpen fingerdick (haha) aus (Länge je nach Belieben, meine waren so 5 - 7 cm lang). Echter sieht es aus, wenn ihr in der Mitte des Fingers eine dickere Stelle für den Knöchel lasst. Diese dickere Stelle könnt ihr dann noch mit einem scharfen Messer quer etwas einritzen, um einen noch realeren Effekt zu erzielen.
4.) Das übrige Eiweiß wird verschlagen und dünn auf die Finger gepinselt.
5.) Das grande Finale: Jeder Finger erhält einen Mandel-Fingernagel, den ihr gut andrückt! Gruseliger wird es, wenn ihr mit einem Pinsel noch etwas rote Lebensmittelfarbe, ähm sorry ich meinte natürlich "Blut" rund um die Fingernägel eurer Hexen- und Monsterfinger schmiert.
6.) Die Finger werden ca 12 - 14 Minuten gebacken. Sie sollen durch (eh klar) und knusprig aber nicht braun sein.

PS: Zwei Tipps hab ich noch dazu: Die Finger laufen beim Backen etwas auseinander. Sie halten die Form besser, wenn man sie vor dem Backen 10 - 20 Minuten tiefkühlt! .... uuuuund: die Finger schmecken hervorragen mit einem Blut-Dip aus pürierten Erdbeeren oder einem Eiter-Dip aus pürierten Dosenpfirsichen!

... uuuuund fertig! Viel Spaß beim lustigen Finger-Essen! Grrrrrrr...... von eurer Steff (bäckt!)